DokuFilm: Zeichnen gegen das Vergessen

AUSCHWITZ06Der Maler Manfred Bockelmann führt mit seinen Werken die jüngsten Opfer des Nazi Regimes aus der Dunkelheit des Vergessens in das Licht der Erinnerung.
Er fragt: „Was passierte mit den Kindern, die in die falsche Krippe geboren wurden?“.
Der österreichische Künstler, geboren 1943, porträtiert die Kinder, häufig kaum älter als er zu der Zeit, die aus rassistischen Beweggründen ermordet wurden und als statistische Nummer im Archiv verschwunden sind. Er zeichnet damit gegen das Vergessen der Gräueltaten an. Der Film begleitet Manfred Bockelmann auf dem Weg nach Ausschwitz und in die USA, wo er den Kindern, die aus Todeslagern geflohen sind, begegnet. Der Horror des Holocaust wird in dem Film durch die Intensität seiner Bilder präsent und appelliert zur Wachsamkeit gegen Rassismus.

Gemeinsame Veranstaltung mit LichtSpiel

Zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Ein Dokumentationsfilm von Bärbel Jacks, D 2015

Eintritt € 6