„Musik im KZ“

Pastor Dr. Heiner Wajemann

Pastor Dr. Heiner Wajemann

Musik im KZ, so lautete der Titel eines Vortrags von Pastor Dr. Heiner Wajemann am 09.02.2015 im Gemeindehaus Mitte in Schneverdingen. Er f statt im Rahmen der Vorbereitung der Einweihung der Gedenkstätte „KZ-Tote auf der Heidebahn“.

In den meisten Konzentrationslagern gab es die sogenannte Freizeitgestaltung, zu der etwa Kino, Theater und Sport gehörten. In der Freizeit kam auch Musik vor, insbesondere im böhmischen „Kultur-KZ“ Theresienstadt. Dort wurde sogar eine Oper komponiert und uraufgeführt, das Requiem von Verdi gesungen sowie Klavier- und Kammermusik gespielt. Bekannt ist etwas auch „Das Mädchenorchester von Auschwitz“, ein bekannter und sehr anrührender Bericht der damaligen und überlebenden Teilnehmerin Fania Fenelon. 1944 wurden die, zum Teil damals bekannten drei Theresienstädter Komponisten, die schon vor ihrer Haft und auch danach viel komponiert hatten, umgebracht, Gideon Klein, Hans Krasa und Viktor Ullmann.

Es ging im Vortrag sowohl um Musik der Opfer als auch um Musik der Täter.

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