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Das Landhaus Eden in Harber hat die NPD wieder ausgeladen, wie einige Antifa-Seiten und die Böhme-Zeitung melden.
Laut Berichten von antifa.sfa konnte sich der Landhaus-Besitzer Fillip jedoch nicht dazu durchringen, sich deutlich von der NPD distanzieren, im Gegenteil: [Herr Fillip] betonte, dass er auf keinen Fall eine Protestversammlung vorm Lokal haben wolle. Und: "Ich habe nichts gegen die NPD". Weitere Infos: antifa.sfa, indymedia, Blick nach Rechts. Heideblütenfest: NPD trifft sich in Soltau
Laut Berichten aus einschlägigen Quellen hat die niedersächsische NPD für kommenden Sonntag, den 29. August
2010, zu einem Treffen im Soltauer Landhaus Eden eingeladen. Ab 10.00 Uhr will man sich auf die Kommunalwahl im
kommenden Jahr vorbereiten.
Eine Gegenkundgebung ist ebenfalls angekündigt. Sie soll bereits um 9.00 Uhr direkt vor dem Hotel stattfinden. Das Hotel und Restaurant »Landhaus Eden« befindet sich in Harber direkt an der Bundestraße 71/209. Nach telefonischer Auskunft hat die NPD dort Räumlichkeiten unter falschen Namen und dem Vorwand einer Verkaufsveranstaltung angemietet. Ein offizielles Statement des Betreibers steht allerdings noch aus. Rotenburg: Nazis stören Mai-Kundgebung
Während die für den 1. Mai in Hannover angemeldete NPD-Demonstration endgültig verboten wurde, kam es überraschend
in Rotenburg zu einer rechten Aktion. Im Polizeibericht heißt es:
Rotenburg (ots) - Rotenburg. Ohne die nach Versammlungsrecht erforderliche Anmeldung sammelte sich am Vormittag des 1. Mai um 11 Uhr in Rotenburg eine Gruppe von rund 100 Personen des rechten Spektrums. Die Gruppe störte die Mai-Feier des DGB auf dem Pferdemarkt in Rotenburg und zog danach durch die Fußgängerzone in Richtung Neuer Markt. Vornan führten die schwarz gekleideten Versammlungsteilnehmer ein braunes Transparent mit Aufschrift. Dazu skandierten sie die Parole "Gegen polizeiliche Willkür". Der NDR berichtet auf seiner Internetseite: Nachdem das Bundesverfassungsgericht eine Neonazi-Kundgebung in Hannover in letzter Minute endgültig verboten hatte, fuhren rechtsextreme Demonstranten nach Rotenburg/Wümme als Ausweichort. Rund 100 Neonazis störten dort eine Gewerkschaftsveranstaltung, wie die Polizei mitteilte. Anschließend zogen die Rechtsextremisten durch die Stadt. Es gab kleinere Rangeleien mit der Polizei, ein Beamter wurde leicht verletzt. In Friedland bei Göttingen löste die Polizei einen Aufmarsch von 35 Mitgliedern der rechten Szene auf. Außerdem nahm die Polizei in Gifhorn 18 Rechtsextremisten, die auf dem Weg nach Hannover waren, in Gewahrsam. Zu Auseinandersetzungen zwischen linken Demonstranten und der Polizei kam es lt. NDR in Verden: In Verden versammelten sich etwa 400 Personen aus der linken Szene, weil dort angeblich eine Neonazi-Demonstration als Ersatz für die Veranstaltung in Hannover stattfinden sollte. Auf dem Bahnhof kam es zu Ausschreitungen. Linksextreme lieferten sich mit Polizisten eine heftige Auseinandersetzung, wie Augenzeugen berichteten. Die jungen Leute bewarfen die Beamten mit Flaschen und Eiern. Die Lage beruhigte sich jedoch am Nachmittag wieder. ![]() Demo in
Hannover (HAZ) Tausende füllten schon den Klagesmarkt, als immer noch mehr Gewerkschafter zur DGB-Kundgebung „Bunt statt Braun“ drängten. (..) Gemeinsam zeigten rund 15 000 Menschen Flagge gegen Rechtsextremismus. Was wörtlich zu verstehen war. Ob Liberale oder Linke, Protestanten oder Katholiken, Jung oder Alt, Arbeiter oder Angestellte, viele hielten Transparente und Fahnen hoch. Vor dem Hintergrund der in linken Kreisen zum Teil verbissen geführten Diskussionen, ob man »echter Antifa-Anhänger« denn Pali-Tücher tragen dürfe und ob es politisch korrekt sei, wenn man pro oder contra Israel oder Palästina ist, kann man nur hoffen, das eine kleine Begebenheit auf der heutigen Demo in Hannover schule macht: Mitten in der Menge standen Yazid Shammout und Michael Fürst beieinander. Eigentlich geht das nicht, der eine ist Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde, der andere steht der Jüdischen Gemeinde in Hannover vor. Aber sie verständigten sich, an diesem Tag alles Trennende der Weltgeschichte einfach zu ignorieren, um zusammen gegen Neonazis zu demonstrieren. (...) Juden und Palästinenser kamen ins Gespräch. „Sehr bemerkenswert“, fand Shammout. Fürst sagte, alles sei „sehr, sehr gut“ gewesen. Man trifft sich erneut und hat schon ein Thema: Schicksalen der anderen zuzuhören. Material: Kommunal handeln gegen Rechtsextreme
Eine neue Broschüre gegen Rechtsextremismus wurde im September veröffentlicht:
Die Tagungbroschüre zur Veranstaltungsreihe des niedersächsischen Verfassungsschutzes "Förderung politischer Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus in Kommunen" soll kommunale Mandats- und Entscheidungsträger im Kampf gegen den Rechtsextremismus unterstützen. Sie ist hier als PDF-Dokument verfügbar. Schneverdingen: Bericht über Diskussionsabend der SPD
Am Dienstag Abend fand ein Infoabend der SPD Schneverdingen zum Thema Rechtsradikalismus statt, die Böhme Zeitung berichtete am 11.09.2008, dokumentiert im Blog
der Antifa SFA hier und ein Interview hier.
Nazi-Fashion: »Stop Thor Steinar«
Die Internetseite »Stop Thor Steinar« informiert über eine
Kleidungsmarke, die aus dem Umfeld der Nazi-Szene produziert und vertrieben wird, die sich völkischer Symbolik mit
NS-Bezug bedient und vor allem von Neonazis getragen wird:
Wer aufmerksam die Entwicklung der extremen Rechten in Deutschland beobachtet, kann den Trend nicht übersehen - immer mehr Neonazis lassen den alten martialischen Skinheadlook beiseite und suchen sich neue, diskretere und modischere Kleidungsstile. Eine der Marken, die seit etwa einem Jahr innerhalb der deutschen Nazi-Szene in diesem Sektor boomt, ist die Marke “Thor Steinar” aus Königs Wusterhausen (Brandenburg, nahe Berlin). Demselben Anliegen verpflichtet fühlt sich das Blog »Investigate Thor Steinar«. »Nazis unter dem Schutz der Gleichgültigkeit«
Die Amadeu Antonio Stiftung schreibt in
ihrem September-Newsletter zu den Mordfällen
im August und über die Wichtigkeit von bürgerschaftlichen Engagement gegen rechtsradikale Tendenzen:
Die Bilanz dieses Sommers ist furchtbar: Mindestens vier Menschen starben durch die Hand mehr oder weniger gut organisierter Rechtsextremer. Einige weitere wurden schwer bis lebensgefährlich verletzt, darunter übrigens auch ein Kind von 13 Jahren. Erinnern Sie sich an Mügeln im letzten Sommer? Und an das Entsetzen der Medien über den brutalen Charakter dieses rassistischen Angriffs auf acht Inder bei einem Dorffest in Sachsen? Soweit bekannt gab es keine Toten im vergangenen Jahr. In diesem Jahr aber schon. Doch nur der Mord an dem Obdachlosen in Templin wurde durch die Medien angemessen wahrgenommen. Und nur dort fand eine Art Gedenkveranstaltung statt. (...) taz: »Rechtsextreme schlagen wahllos zu«
Der Deutsche Anwaltsverein meldet: Rechtsextreme greifen zunehmend Deutsche an. Dazu scheibt
die taz in der Ausgabe vom 1.9.2008:
Rechtsextreme schlagen wahllos zu SpiegelOnline: »Linke Hacker knacken Neonazi-Datenbank«Diese Datenattacke dürfte die internationale Neonazi-Szene ins Mark treffen. Linksgerichtete Computerfreaks haben Mitgliedsdaten der in Deutschland verbotenen Neonazi-Gruppierung Blood and Honour von deren Server gestohlen und im Web veröffentlicht. Quelle & restlicher Beitrag: SpiegelOnline Tags für diesen Artikel: allgemeines, nazis
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07.05.2010
Nach noch unbestätigten Meldun gen findet die Lesung auf dem Roten Platz au [...]
13.09.2008
...weiterhin viel Kraft und Au sdauer bei eurem Kampf gegen d ie Nazipest in [...]